Wenn auf Debian-basierten Systemen wie Debian oder Ubuntu eine Vielzahl von Meldungen im Stil von:
Dec 8 13:26:29 servername systemd[1]: Time has been changed
Dec 8 13:26:29 servername systemd[1]: apt-daily-upgrade.timer: Adding 53min 35.628653s random time.
Dec 8 13:26:29 servername systemd[1]: apt-daily.timer: Adding 11h 25min 55.366628s random time.
usw. erscheinen, liegt die Ursache häufig in aktivierter Zeit-Synchronisation durch den Hypervisor.
Das bedeutet: Der Server synchronisiert seine Uhrzeit korrekt über NTP mit einem internen oder externen Zeitserver. Gleichzeitig greift jedoch der Virtualisierungshost (z. B. Hyper-V oder VMware ESXi) ein und überschreibt die Zeit erneut mit seiner eigenen Systemzeit. Dies führt zu ständigen Zeitänderungen und entsprechenden Einträgen im Syslog.
Beispielhafte Vorgehensweise für Hyper-V:
1. Am Hyper-V-Host anmelden.
2. Im Hyper-V Manager oder Cluster Manager die betreffende VM auswählen.
3. Rechtsklick auf die VM und „Settings“ öffnen.
4. Unter „Integration Services“ den Haken bei „Time Synchronization“ entfernen.
Voilà – die Syslog-Flut durch Zeitänderungen ist beseitigt.
H@ppy H@cking